Diese Seite besteht aus dem Kopflogo, der Haupt-Navigation, einer Info-Spalte und dem Inhalt. Es folgen nun zwei unsichtbare Sprungmarken.Sprungmarke 1: zur Haupt-Navigation unserer Internetpräsenz Sprungmarke 2: durch Betätigen dieses Links gelangen Sie zum Inhalt dieser Seite
 
 

Mitglieder-Projekt

Die eisenzeitliche Befestigungsanlage von Wittorf

Lebensbild

BfK-Mitglied
Dr. Anja Karlsen
Archäologische Illustrationen
13189 Berlin

[ Kontakt und Leistungsprofil ]   [ Projekt 1 ]

BfK-Arbeitsbereiche: Archäologie/Grabungsfirmen, Denkmalpflege, Kunst

Auftraggeber: Dr. Stefan Hesse, Kreisarchäologie Rotenburg (Wümme)

Erbrachte Leistung unseres Mitglieds: Farbzeichnung, Entwurf, Umsetzung, Rekonstruktion

Die Befestigungsanlage von Wittorf aus der Vogelperspektive
© Archäologische Illustrationen

Grabungsplan mit integrierter Rekonstruktionszeichnung der Anlage
© Archäologische Illustrationen

Im Zentrum der beiden Rekonstruktionszeichnungen stand eine norddeutsche Befestigungsanlage bestehend aus einer zentralen "Fluchtburg" umgeben von einem Graben und einem vorgelagerten Abschnittswall. Die nahezu komplett archäologisch untersuchte Anlage wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet.

Der Durchmesser des umlaufenden Grabens betrug 190 Meter, der des inneren Walls 130 Meter. Der ca. vier Meter hohe Wall bestand nach außen aus paarig hintereinander gesetzten Pfosten mit einer möglichen Wallhinterschüttung. Im rückwärtigen Bereich befand sich eine Konstruktion, die den Wallkörper am Auseinanderfließen hinderte.

Das rekonstruierte Tor der zentralen Befestigung lag in dem bereits zerstörten, nicht gegrabenen Bereich. Die Bäume im näheren Umfeld waren abgeholzt, da sie für den Bau der Anlage benutzt wurden. Das angrenzende, zeitgleiche Gräberfeld wurde oberirdisch durch kleinere Hügel gekennzeichnet.

Um den Charakter der Anlage bestmöglich einzufangen, wurden zwei unterschiedliche Ansichten als Aquarellzeichnung umgesetzt. Neben der frontalen Nahsicht auf die Fluchtburg wurde zusätzlich der Blick von oben realisert (Vogelperspektive).

Die lichterfüllte Farbigkeit der Bilder als auch der Bewuchs verweisen auf ein sonniges, sommerliches Szenario. Die vereinzelt dargestellten Personen dienen als Größenmaßstab für die Architektur.

Projektzeitraum: Juni 2014