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"kulturverrueckt" 2/2011

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BfK-Tagung + MV 2012
30./31. 3. 2012
Residenz Würzburg
Alle Infos

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BfK-Satzung 2011
Download PDF

Ordnung der Sektion "Geschäftsbereich Archäologie" im BfK
Download PDF

BfK-Fachtagung 2011
Tagungsbericht

Ab 2012:
Neue Beitragsregelungen

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Buchcover

Infos

 

BfK-Positionen - Themen und Standpunkte

Der BfK sieht seine Aufgabe darin, die Marktbedingungen für freiberufliche Kulturwissenschaft zu verbessern und die Position der Kulturarbeit auf dem Markt und in der Öffentlichkeit zu stärken. Er versteht sich als Mittler zwischen freiberuflicher Kulturwissenschaft und Öffentlichkeit und bezieht Positionen zu aktuellen kultur-, sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen, die seine Mitglieder betreffen.

Neues Berufsbild - gefährdete Existenzbedingungen?

Das klassische Berufsbild des Kulturwissenschaftlers als Angestellter im Kulturbetrieb hat sich seit den 1990er Jahren gründlich gewandelt. Es ist ein neues Berufsbild des freiberuflichen Kulturwissenschaftlers entstanden, der unter anderem vom Outsourcing von Kulturarbeit profitiert, das eine Folge veränderter Strukturen und der Einsparungsmaßnahmen der Kulturinstitutionen ist. Absolventen unterschiedlicher Fachdisziplinen (Historiker, Kunsthistoriker, Volkskundler, Archäologen, Religionswissenschaftler, Geografen etc.) arbeiten seitdem freiberuflich für ein breites Spektrum an Kultureinrichtungen.
[ Freiberufliche Kulturwissenschaftler als Dienstleister im Kultursektor ]

Ein-Euro-Jobs

Der BfK ist sich der Problematik der Langzeitarbeitslosigkeit bewusst, sieht aber keine Lösung des Problems durch Beschäftigungen im Kulturbereich auf der Basis der Regelungen für sogenannte Ein-Euro-Jobs. Der Einsatz von Ein-Euro-Kräften in vielen Bereichen der Kulturarbeit wird die Auftragslage für Selbständige verschlechtern und die Tätigkeit von freiberuflichen Kulturwissenschaftlern gefährden.
[ "Ein-Euro-Jobs" gefährden freien Markt kulturwissenschaftlicher Dienstleistungen ]

Künstlersozialkasse für Kulturwissenschaftler öffnen

Die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland sind auf abhängige Beschäftigung als Zugangsvoraussetzung ausgerichtet. Die soziale Absicherung für Selbständige ist dagegen mit einem hohen persönlichen finanziellen Aufwand verknüpft. Für einen Teil der freiberuflichen Kulturwissenschaftler ist dieser Aufwand kaum zu leisten.
[ Künstlersozialkasse für Kulturwissenschaftler öffnen ]
[ Pressemitteilung: Künstlersozialkasse nicht abschaffen, sondern ausbauen! ]

Kulturwissenschaften: Anerkennung als freier Beruf

Kulturwissenschaftler finden sich nicht explizit in der Auflistung der freien Berufe und in entsprechenden Gesetzen und Verordnungen, insbesondere zum Steuerrecht wieder. Dies liegt vermutlich darin begründet, dass Historiker, Kunsthistoriker, Volkskundler, Museologen, Archäologen etc. bis vor einigen Jahren größtenteils im Angestelltenverhältnis beschäftigt waren und eine freiberufliche Existenzgründung kein Thema war. Die Verhältnisse haben sich jedoch deutlich geändert.
[ Kulturwissenschaften: Anerkennung als freier Beruf ]

Initiative Urheberrecht

Kulturwissenschaftler sind schöpferisch tätig. Ihre Werke sind vom Gesetz her urheberrechtlich geschützt, doch gerade im Zeitalter elektronischer Medien können sie sich vor Missbrauch nur schwer schützen. Daher ist der BfK der "Initiative Urheberrecht" beigetreten.
[ Urheberrecht schützen ]

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